„Halleluja!“ - Wiesbadener Knabenchor singt Händels Messias

Der „Messias“ von Georg Friedrich Händel gehört zu den beeindruckendsten Oratorien der Musikgeschichte. Dieses weltbekannte Werk führt der Wiesbadener Knabenchor, der seit September dieses Jahres unter der Leitung des Interimschorleiters Danilo Tepša steht, am Samstag, den 29. November um 19 Uhr in der Marktkirche Wiesbaden auf.

Das sehr chorintensive Werk interpretiert die christliche Glaubenslehre auf Basis der King-James-Bibel und der Great Bible. Es beschreibt dabei in drei Teilen die christliche Heilsgeschichte: Leben, Sterben und das erhoffte zweite Kommen des Messias und Gottes zum jüngsten Tag. Die Uraufführung dieses Oratoriums erfolgte am 13. April 1742 in Dublin, bei der Händel auch damals schon einem Knabenchor einsetzte.

 

An diese Aufführungsform anknüpfend steht deshalb im Mittelpunkt eine historisch informierte Darbietung des „Messiah“, wie das Werk im Original heißt. Das Main-Barockorchester Frankfurt bildet mit seiner historisch fundierte Stilistik und originalem Instrumentarium die Grundlage für den „barocken Klang“. Der Urversion entsprechend wird auch in englischer Sprache gesungen. Zu Händels Zeiten war es nicht unüblich die Altsolopartien, die heutzutage fast ausschließlich von Frauen gesungen werden, mit einer männlichen Stimme zu besetzen.

Plakat zum Messiah-Konzert am 29.11.2014
Plakat zum Messiah-Konzert am 29.11.2014

Diesen Part übernimmt Gert Hohmann als sogenannter Altus (männliche Alt-Stimme). Als weitere Solisten treten Marina Russman (Sopran), Andreas Karasiak (Tenor) und Florian Rosskopp (Bass) auf, die ebenfalls durch ihre jeweils große Erfahrung mit barocken Werken die historisch informierte Aufführungspraxis beleben.

Das Konzert findet am 29. November in der ev. Marktkirche (Schlossplatz 4, 65183 Wiesbaden) statt. Konzertbeginn ist 19.00 Uhr.

 

Karten zu 10,- bis 30,- Euro (zzgl. VVK-Gebühr) sind unter www.adticket.de bei allen bekannten Vorverkaufsstellen,  oder an der Abendkasse erhältlich.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Kulturpreisträger 2013 der Landeshauptstadt Wiesbaden